Der Umweltschützer mit Liebe zu Deutschland
Gedächtnisschrift der Herbert-Gruhl-Gesellschaft zum 100. Geburtstag und 30. Todesjahr.
Bibliografische Daten, inhaltliche Einordnung und verknüpfte Quellen zu den wichtigsten Veröffentlichungen.
Gruhls eigene Werke, posthume Editionen und Forschungsliteratur werden im selben System erfasst, aber über Dokumenttyp und Kategorie klar voneinander unterschieden.
Gedächtnisschrift der Herbert-Gruhl-Gesellschaft zum 100. Geburtstag und 30. Todesjahr.
Nachgelassene Aphorismen Herbert Gruhls, herausgegeben zum 100. Geburtstag.
Volker Kempfs wissenschaftliche Studie zu Gruhls Denken, Werk und politischem Wirken.
Posthum herausgegebene Schlüsseltexte, Interviews und Reden.
Spätes Hauptwerk: „Der geplünderte Planet vor dem Ende“.
Autobiografische Erinnerungen, erschienen 1987.
Auseinandersetzung mit Atomenergie und existenziellen Risiken.
Anthologie ökologischer Weltsicht aus vier Jahrtausenden.
Gruhls 1982 veröffentlichtes Werk zur „Ökologie unseres Daseins“.
Das 1975 erschienene Hauptwerk zur Ressourcen-, Wachstums- und Umweltproblematik.
Volker Kempfs Studie Herbert Gruhl – Pionier der Umweltsoziologie lenkt den Blick auf Gruhls ideengeschichtliche Voraussetzungen. Besonders hervorgehoben werden die philosophische Ausbildung bei Hans Leisegang und die intensive Beschäftigung mit Hugo von Hofmannsthal im Rahmen von Gruhls Dissertation.
Auf Kempfs Publikationsseite dokumentierte fachliche Stellungnahmen nennen außerdem weitere formative Bezüge – darunter Max Scheler, existentialistische Philosophie sowie die spätere Wachstumskritik. Diese Aussagen werden im Portal nicht als ungeprüfte Primärfakten behandelt, sondern als konkrete Forschungsfragen markiert.
Besonders wertvoll ist der Hinweis auf den detaillierten Quellenapparat der 2008er Studie: Reden, Schriften, Typoskripte und Archivalien können daraus als Recherchepfade in Bundestag, Archive und Originalbestände weiterverfolgt werden.